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Impulsthemen

Neuroleadership, Generationenübergreifend Führen uvm.

Weingarten

Südoststeiermark

Weingarten

 

Wir, Beate und ich bearbeiten seit 2016 mit großer Freude und Sorgfalt einen besonderen Weingarten auf einem Vulkankegel in der Südoststeiermark.  

Lage: Straden Ried Schwabegg

Boden: Sandiger Vulkanboden

Trauben: Weissburgunder & Müller Thurgau

Verarbeitung: Ausschließlich Handarbeit von der Traubenpflege bis zur Handlese. Traubensaft in Weinqualität.

Besonderheit: neues Verfahren zur Saftgewinnung/Haltbarmachung – ohne jegliche Beigabe wie Zitronen- oder Ascorbinsäure.

Abfüller: Lohnsafterei Gangl – Straden

Preis: 4,50€ pro Liter

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Impulsthemen - Übersicht

 

Dies ist eine kleine Auswahl an Themen, die unser Interesse wecken:

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Generationenübergreifend erfolgreich führen

 

> Zum Thema

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Führen mit Hirn - Neurodidaktische Erkenntnisse in der Führung umsetzen

> Zum Thema

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Neuroleadership und die Entwicklung zukunftsfähiger Führungskulturen

 

> Zum Thema

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Generationenübergreifend erfolgreich führen

 

Impuls & Workshop

Gehören Sie zu den Baby Boomern, X oder Y’s?  
Menschen sind unter anderem das „Produkt“ ihrer Zeit, also jener Dekaden in denen sie aufwachsen. Die dann jeweils herrschenden gesellschaftlichen, politischen oder ökonomischen Verhältnisse prägen spezifische Werte und Verhaltensmuster.  

Durch den steigenden Bedarf an hochqualifizierten MitarbeiterInnen in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen ist es von hoher Bedeutung, die Zusammenarbeit aller Generationen am Arbeitsplatz möglichst ohne Reibungsverluste zu gestalten, bzw. diese Diversität positiv zu nutzen. 

Die Unterschiede zwischen den Generationen stellen Führungskräfte vor vielfältige Herausforderungen: Gibt es „die“ Stärken bzw. Ressourcen der jeweiligen Generationen?  

Wie können Unterschiede zwischen den Generationen transparent und nutzbar gemacht werden? Welchen Einfluss hat dies auf unsere „Kultur“? 

Ziele und Nutzen der beiden Tage:  

Die TeilnehmerInnen  

  • analysieren Lebensphasen: Zu welcher Generation gehöre ich bzw. meine MitarbeiterInnen?  

  • erkennen die Besonderheiten der jeweiligen Generationen sowie von Lebens- und Karrierephasen.  

  • erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Generationen. 

  • erlernen Möglichkeiten die generationsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. 

  • erlernen Kommunikationsmittel – neurodidaktisches Vorgehen um die unterschiedlichen Generationen bestmöglich zu erreichen. 

  • erkennen Generationenkonflikte frühzeitig und machen Konflikte transparenter bzw. lösbar. 

  • erkennen die Vorzüge von Unterschieden und die Möglichkeiten die Vielfalt im Team zu nutzen. 

  • fördern Toleranz und Akzeptanz im Team.  

  • fördern den Wissens- und Wertetransfer zwischen den Generationen.  

 

Methoden: 

  • Theorieinput

  • Einzel- und Gruppenarbeiten

  • Analysen, Fallbeispiele

  • Übungen

  • Reflexion 

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Führen mit Hirn - Neurodidaktische Erkenntnisse

in der Führung umsetzen

Impuls & Workshop

Jeder von uns nutzt seine 100 Milliarden Gehirnzellen, die wir seit Geburt haben, anders, aber keiner schöpft die riesigen Möglichkeiten auch nur annähernd aus. Werden Sie effektiver, leistungsfähiger, stressresistenter, aufnahmefähiger und stärken sie damit Ihre individuelle  Führungskompetenz! 

 

Ich beziehe mich im Seminar auf Erkenntnisse der Akademie für Neurowissenschaftliche Bildung,©  „Gehirnforschung und Neurodidaktik“© von Ralf Besser, des „Life Kinetik Programms“®, Gehirnentfaltung durch Bewegung H.Lutz  sowie Erkenntnisse des „HIM Modells“©. (Heidelberger integratives Mentaltraining) 

Aufgrund der sich laufend verändernden An- und Herausforderungen der Führung und des Lernens sind Menschen in Führungspositionen immer wieder gefordert, Ihr Handlungsspektrum zu erweitern. Eine erfolgreiche Möglichkeit bietet die aktive Nutzung und Förderung der vorhandenen Gehirnressourcen.  Mittlerweile sind die Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, vor allem durch die bildgebenden Verfahren auf einem Niveau angelangt, das konkrete Ableitungen für das „Lernen“ und damit auch für das „Führen“ ermöglicht.   

Ziele und Nutzen:

Die TeilnehmerInnen  

  • lernen wie Ihr Gehirn und das Ihres Gesprächspartners auf emotionale Inhalte reagiert und entwickeln Ihr Handeln dem entsprechend 

  • lernen Bedürfnisse unseres Gehirns kennen und wie Sie in Ihrer Führungskommunikation darauf eingehen können 

  • erhalten Anregungen um Lern- und Kommunikationsprozesse aktiv gestalten zu können 

 

Inhalte: 

  • Auszug wesentlicher Verarbeitungsmuster des Gehirns  

  • Auswirkungen von ausgewählten gehirngerechten Methoden in der Kommunikation und Interaktion auf Lern- und Führungsprozesse  

  • Trainingsmodell sowie konkrete Übungssequenzen aus dem Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung Life Kinetik® 

  • Mentale Kompetenz: die Neuroplastizität des Gehirns im mentalen Kontext 

Methoden: 

  • deduktives Vorgehen mit Theorieinputs

  • Übersetzung in den Alltag

  • Einzel- und Gruppensettings

  • Reflexion

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Neuroleadership & die Entwicklung

zukunftsfähiger Führungskulturen

Beitrag

Unter Neuroleadership verstehen wir die Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Befunde in der Führungstheorie, in der Führungspraxis und bei der Entwicklung von Führungskräften. Neben den Neurowissenschaften als Hauptquelle für den Theorie- und Praxistransfer, hat der Neuroleadership-Ansatz Schnittstellen in die spezielle Betriebswirtschaftslehre, insbesondere in die Funktionen der Personalführung und Personalentwicklung, in die Managementtheorie, in die Arbeits- und Organisationspsychologie sowie in das betriebliche Gesundheitswesen. 

1. Begriffserklärung 

 Neuroleadership ist, neben Neuromarketing, Neurofinance und anderen anwendungsbezogenen Ansätzen ein Teilgebiet der Neuroökonomie. Die Neuroökonomie ist eine Nachbardisziplin der Verhaltensökonomie, zu der zum Beispiel die einflussreichen Arbeiten von Amos Tversky und Daniel Kahnemann zu kognitiven Verzerrungen (bias) und Entscheidungen unter Unsicherheit gehören. Neuroökonomie und Verhaltensökonomie überlappen in jüngster Zeit oft, da auch die Verhaltensökonomie sich vermehrt neurowissenschaftlicher Befunde bedient. 

2. Neuroleadership und Neurodidaktik 

 Wenn wir als Trainer oder Berater den Neuroleadership-Ansatz in die Führungskräfteentwicklung einbringen, stellt sich zunächst die Frage, was wir damit erreichen wollen. Zur Beantwortung dieser nicht trivialen Frage ist die in der pädagogischen Psychologie gängige Unterscheidung zwischen Didaktik und Methodik hilfreich (Klafki 1977): Während die Didaktik nach den Lernzielen fragt („WAS soll vermittelt werden?“), fragt die Methodik nach den Wegen, auf denen Lernziele erreichbar sind („WIE sollen die Lernziele vermittelt werden?“). 

 

Groß ist die Versuchung, vorschnell zum WIE überzugehen und das WAS als bekannt vorauszusetzen. Man weiß ja schließlich, was Führungskräfte können müssen: Mitarbeiter motivieren und fördern, Entscheidungen treffen, planen, Vorhaben durchsetzen und so weiter. 

 

3. Ausgangslage und Lernziele für die Führungskräfteentwicklung 

 „Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ (Peter F. Drucker) 

 

In pointierter Form verweist kein Geringerer als der Begründer der modernen Managementlehre auf die hohen Anforderungen an die Selbststeuerungsfähigkeit als Basis erfolgreicher Führungshandlungen. Dabei hat der Urheber des Management by Objectives (MbO), der Führung durch Zielvereinbarungen, keinesfalls einen um sich selbst kreisenden Manager im Auge, der einsam Entscheidungen trifft und heroisch umsetzt. Vielmehr erfordert gerade eine zieldienliche und motivierende Interaktion mit Mitarbeitern, zum Beispiel durch das Delegieren der Umsetzungsverantwortung für vereinbare Ziele, Führungskräften ein hohes Maß an persönlicher Reife ab. 

 

4. Neuroleadership: Führungskompetenz durch neuroplastisch veränderungswirksame Entwicklungsmaßnahmen fördern  

Der Neuroleadership-Ansatz verdankt seine Existenz dem Unbehagen darüber, dass traditionelle Führungstheorien in der Praxis nicht die gewünschten Erfolge verbuchen können. In einem 2006 in der Zeitschrift Business+Strategy erschienenen Beitrag mit dem Titel „The Neuroscience of Leadership“ zeigen David Rock und Geoffrey Schwartz diese Defizite auf und argumentieren für die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zu deren Behebung:  

 

  1. Die Ausgangslage: Change is pain 

  2. Behaviorism doesn’t work 

  3. Humanism is overrated 

  4. Focus is power 

  5. Expectation shapes reality 

  6. Attention density shapes identity 

 

5. Leitlinien für eine zukunftsfähige Führungskräfteentwicklung 

 

Die Analyse der wachsenden Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte im digitalen Zeitalter zeigt, dass wir den Wirkungsgrad von Personal- und Führungskräfteentwicklung massiv steigern müssen, um Organisationen dynamikrobust und überlebensfähig zu machen. Dies können wir nur erreichen, indem wir den neuroplastischen Impact von Bildungsmaßnahmen erheblich steigern. Hierzu brauchen wir ein neurowissenschaftlich informiertes Bildungsmanagement, das die gelebte Praxis in den HR-Abteilungen mit einer den disruptiven Veränderungen der Arbeitswelt angemessenen Radikalität verändern hilft. 

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